Autor: Rahim Hajji

Call for Abstracts: Ostdeutsche Erfahrungsperspektiven – Kontinuitäten, Brüche, Konflikte

Hochschule Magdeburg-Stendal, Standort Stendal 20.-21. November 2026

Photo by Med Badr Chemmaoui on Unsplash

Zu dieser zweitägigen Arbeitstagung laden wir alle Wissenschaftler:innen in Qualifizierungsphasen (Masterstudierende, Promovierende und Postdocs) ein, die sich in ihren Forschungsprojekten mit ostdeutschen Erfahrungsräumen und Deutungsperspektiven beschäftigen. Im Zentrum stehen entsprechend empirische Arbeiten, die sich mit dem gesellschaftlichen Geschehen während und nach dem Umbruch von 1989/90 aus unterschiedlichen Positionen befassen. Die Tagung ist als Forschungswerkstatt konzipiert. Hier können laufende Forschungsprojekte in einem kollegialen Rahmen vorgestellt werden, methodische und theoretische Fragen diskutiert sowie ausgewähltes empirisches Material gemeinsam analysiert werden.

Im Mittelpunkt steht der Austausch über Forschungsprozesse, methodische Herausforderungen und analytische Zugänge. Die Werkstatt soll eine intensive inhaltliche Diskussion sowie die Vernetzung von Nachwuchsforschenden im Feld der Ostdeutschlandforschung fördern.

Die Tagung kombiniert Projektvorstellungen, Materialwerkstätten und Methodeninputs durch Expert:innen. Am Freitag laden wir zudem zu einer öffentlichen Abendveranstaltung, in der es um den Zusammenhang von historischen Erfahrungen und gegenwartsbezogenen Konflikten gehen wird. Ein besonderer Fokus liegt auf qualitativen empirischen Forschungsansätzen (z.B. Interpretationen von Interviews oder Gruppendiskussionen, ethnografische Verfahren, Dokumentenanalysen). Andere methodische Zugänge sind aber grundsätzlich willkommen.

Die Zahl der aktiven Teilnehmenden ist auf etwa 12–16 Personen begrenzt, um eine intensive Diskussion der Projekte und Materialien zu ermöglichen. Die Tagung ist Teil des Projekts TRANSDEM – Transformation und Demokratie in Sachsen-Anhalt am Institut für demokratische Kultur (IdK) an der Hochschule Magdeburg-Stendal.

Interessierte werden gebeten, ein Abstract (max. 500 Wörter) einzureichen mit:
• Titel des Projekts
•kurzer Beschreibung von Fragestellung, Material und Methode
•gewünschtem Beitragsformat (Projektvorstellung oder Materialwerkstatt)
• institutioneller Anbindung und Qualifikationsphase
Einreichungsfrist: 30. Juni 2026.


Wer ohne eigenen Beitrag teilnehmen möchte, wird gebeten, eine kurze Interessensbekundung (ca. 5–10 Zeilen) einzureichen mit:
• Forschungsthema oder Interessengebiet
• institutioneller Anbindung
• Qualifikationsphase
Frist: 31. August 2026

Einreichungen bitte an: gesine.schuster@h2.de und claudia.dreke@h2.de

Rückmeldungen über die Auswahl der Beiträge erfolgen voraussichtlich im Juli 2026. Weitere organisatorische Informationen folgen anschließend.

Link zum Call

Call for Papers: Demokratische Kultur erforschen und gestalten

Am 12. und 13. Februar 2027 findet am Institut für demokratische Kultur an der Hochschule Magdeburg-Stendal, Standort Magdeburg, die Arbeitstagung „Demokratische Kultur erforschen und gestalten – Theorie, Empirie und Praxis im Gespräch“ statt.

Die Tagung widmet sich der Frage, wie demokratische Kultur unter den Bedingungen gesellschaftlicher Krisen, sozialer Ungleichheit, politischer Polarisierung und wachsender Demokratiedistanz erforscht, verstanden und gestärkt werden kann. Sie bietet ein Forum für den Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis, Sozialer Arbeit, politischer Bildung, Zivilgesellschaft und empirischer Sozialforschung.

Im Mittelpunkt stehen Beiträge, die Gefährdungen demokratischer Kultur analysieren, theoretische Perspektiven weiterentwickeln oder praxisorientierte Ansätze zur Stärkung demokratischer Teilhabe, politischer Bildung, Gemeinwesenarbeit und zivilgesellschaftlichen Engagements vorstellen.

Gesucht werden Beiträge in folgenden Formaten:

Vorträge
20 Minuten Referat plus 20 Minuten Diskussion

Workshops
90 Minuten

Beitragsvorschläge können bis zum 31. Juli 2026 per E-Mail an idk-arbeitstagung@h2.de eingereicht werden. Erbeten wird ein Abstract mit Angabe des Beitragsformats als PDF im Umfang von maximal 4.000 Zeichen. Eine Rückmeldung zu den Einreichungen erfolgt bis zum 30. September 2026. Ausgewählte Beiträge werden als Vollbeiträge in einem Sammelband veröffentlicht.

Die Tagung wird organisiert von Prof. Dr. Rahim Hajji, Dr. Yves Müller und Prof. Dr. Konrad Reinisch.

Der vollständige Call for Papers steht hier zum Download bereit: