Das Aufbauen und Stärken einer Resilienz gegen antidemokratische, rassistische und rechtsextreme Gewalt werden, angesichts des Anstiegs verbaler und physischer rechtsextremer Angriffe, immer wichtiger. Unter Berücksichtigung aktueller Forschungserkenntnisse hinsichtlich zeitgemäßer Mediennutzung kann der virtuelle Raum ein geeigneter Ort für antirassistische Erinnerungs- und Bildungsarbeit sein. Die Nutzung von Virtual Reality (VR)-Technologien wird zunehmend wichtiger und, insbesondere durch die fortschreitende Entwicklung von Künstlicher Intelligenz und der zunehmenden Verbreitung von VR-Geräten. Mit dieser Voraussetzung hat das Projekt das Leitziel durch immersives Erleben eine Sensibilität gegenüber Diskriminierung bei Nutzer*innen mittels einer VR-Erfahrung zu erzeugen und zu fördern. Neben einer Aufklärung über die Gefahren rechtsextremer und rassistischer Gewalt ist das Erzeugen von Empathie gegenüber Betroffenen dieser Gefahren das Hauptziel des Projektes.

Blick in die Schatten – Verdrängte Realität rassistischen Terrors in Deutschland

Virtual-Reality-Anwendung zum NSU-Komplex in Zusammenarbeit mit Licht ins Dunkeln e.V.

„Blick in die Schatten“ ist eine interaktive VR-Experience, die sich mit den gesellschaftlichen Dimensionen des NSU-Komplexes auseinandersetzt. Durch emotionale Interaktionen und Perspektivwechsel regt sie zur kritischen Reflexion über strukturellen Rassismus und institutionelles Versagen an. Im Fokus stehen die Stimmen der Betroffenen, deren Erfahrungen oft marginalisiert wurden.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=5q-6-MjgVo0

Mehr Informationen: https://kein-schlussstrich.de/en/blick-in-die-schatten-vr/

Die VR-Experience kann für Bildungsformate oder Veranstaltungen gebucht werden. Begleitung durch ein erfahrenes Team.
Kontakt: leyla.erkus@kein-schlussstrich.de

Kooperationspartner

Licht ins Dunkel e.V.

Leitung

Prof. Dr. Matthias Quent

Mitarbeiter:innen

Alina Mönig, Lenn Blaschke